Beschwerden nach endodontologischer Aufbearbeitung
Hallo
Ich hatte vor ca 2 Jahren eine Wurzelbehandlung am 25er. Anscheinend war auf dem Röntgenbild nicht ersichtlich, dass der Zahn eine kleine zweite Wurzel hatte, jedenfalls wurde er mit einer Kunststofffüllung verschlossen - beruhigte sich jedoch nie. Stattdessen war ich ständig krank, fühlte mich schlapp und keiner der 4 Allgemeinärzte, die ich während der 2 Jahre dehalb aufsuchte, fand eine Erklärung.
Die Zahnärztin, die den Zahn behandelt hatte, schüttelte immer nur mit dem Kopf, wenn ich ihr erzählte, dass der Zahn sich "komisch" anfühlt bzw pocht. Nach ZA-Wechsel dann die große Überraschung: Die Füllung wurde nochmal herausgebohrt und siehe da - alle meine Beschwerden verschwanden auf der Stelle.
Nun riet mir der neue ZA zu einer WSR bzw dazu, den Zahn ganz zu ziehen, denn "Leichengifte" würden ansonsten meinen Organismus überschwemmen. Ich selbst wollte jedoch einen weniger invasiven Weg probieren. Also ließ ich den Wurzelkanal vom Endodontologen für 400 € Eigenbeteiligung aufbereiten und verschließen. Im Röntgenbild war wohl kaum eine Entzündung zu sehen und der Endodontologe versprach mir eine Heilungschance von 95%.
Das Ganze ist nun 2 Monate her und leider habe ich nun immernoch so ein Ziehen an dem Zahn und kann dort nicht so gut kauen, wie auf der anderen Seite. Habe manchmal den Eindruck, der Trigeminus könnte einen Schaden davongetragen haben..
Hat jemand hier irgendwelche Ideen oder Erfahrungsberichte dazu? Ich hab ja noch ein wenig Hoffnung, dass sich der arme Kieferknochen wieder beruhigt. Wie lange dauert sowas in der Regel?
Ich wäre sehr dankbar für Fachmeinungen dazu oder für sonstige Empfehlungen..
Danke.