ich stehe kurz vor einer Wurzelkanalbehandlung und der Zahnarzt hat provisorisch am Mittwoch eine Gipsfüllung gemacht. Nun habe ich den Eindruck, dass die Füllung zumindest teilweise weg ist. Im Zahninneren sehe ich weiterhin weißes Material, aber auch in der Mitte einen etwas dunkleren Punkt (dachte ich zumindest gestern; kann ihn allerdings gerade nicht so richtig entdecken). Die Wurzelkanäle (geröntgt wurde schon) wurden mit irgend etwas anderem verschlossen, so dass ich davon ausgehe, dass es sich um dieses Material handelt. Ich befürchte nun, dass sich Bakterien einnisten könnten, die für eine Entzündung oder Karies sorgen könnten. Ist meine Befürchtung gerechtfertigt? Mein nächster Termin ist am Dienstag. Eigentlich müsste man doch so lange warten können? Könnte eine antibakterielle Mundspülung bis dahin helfen?
Hallo Florian,
während einer Wurzelbehandlung werden oft medikamentöse Einlagen in den Zahn eingebracht und dieser dann mit einem provisorischen Zement verschlossen. Diese Zemente sind wirklich nicht sehr stabil und waschen sich häufiger etwas aus. Solange der Verschluss noch intakt ist, kein Problem. Aber wenn er ganz verloren geht, oder undicht wird, können natürlich wieder Bakterien in das Wurzelkanalsystem eindringen und der Entzündung Vorschub leisten. Eine antibakteriellen Mundspüllsg. hilft da nur sehr bedingt und auch nur sehr kurz weiter, auch sollte man die Nebenwirkungen solch eine medizinischen Lösung nicht unterschätzen. Das beste wäre kurz bei Ihrem behandelnden Zahnarzt vorbei zu schauen. Ein neuer prov. Verschluss ist schnell gelegt und kann fast immer in den laufenden Praxisablauf eingeschoben werden.
Viele Grüße
ThomasB