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Thema: sich nicht lösendes Abdruckmaterial

  1. #1
    anette ist offline Neuer Benutzer Neuer Benutzer
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    Standard sich nicht lösendes Abdruckmaterial

    Hallo,

    habe gestern eine Horror Zahnarztsitzung hinter mich gebracht. Zum xten mal, sollte gestern für neue Kronen ein Abdruck erstellt werden. Diesmal aber mit einem anderen Material, was von der Assistentin mit "ach, das was so stinkt" kommentiert wurde.Ja es riecht etwas chemisch-so meine Zahnärztin. Ich hatte schon mal Kontakt mit diesem Material und es riecht und schmeckt wie Klebstoff. Beim einsetzen schossen mir allerdings die Tränen in die Augen, weil es höllisch brannte, meine Zahnärztin sagte, es wird etwas warm.Es kam garnicht mehr dazu, denn schon 15 Sek. später, sah sie wahrscheinlich was ich nur zu spüren bekam-es ließ sich nicht mehr lösen! Links riß mir eine Krone ab und rechts versuchte sie es 12oder gefühlte 20 endlose Min. mit aufbohren und Zange wobei ich sie mehrmals unterbrechen mußte da die Schmerzen sich wie Zahnziehen ohne Narkose anfühlten.Backenzahnschmerzen und eine große blutende Zahnfleischwunde blieben zurück. Als ich wieder denken konnte fragte ich ob das Material falsch gemischt wurde? Sie verneinte und sagte:" es wird schnell hart und es ist ja auch warm hier".
    Nach einer schmerzvollen Nacht sieht mein Zahnfleisch schlimm aus und meine Backenzähne fühlen sich gelockert an.
    Kann mir irgend jemand sagen was da passiert ist??
    Danke im voraus

    MfG
    Anette
    Geändert von anette (29.07.2010 um 14:14 Uhr)

  2. #2
    ThomasB ist offline Benutzer Profi
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    Hallo Anette,
    beim besten Willen kann ich nicht sagen was für ein Material bei Ihnen verwendet wurde und daher auch nicht beurteilen ob und was schiefgelaufen ist. Zumindest fällt mir kein Abdruckmaterial ein auf das Ihre Beschreibung zutreffen würde. Ihre Geschmacks- und Geruchsbeschreibung erinnert mich an Kunststoffe, welche verwendet werden um Primär- und, oder Sekundärteile im Mund miteinander zu verblocken.
    Allerdings muss ich zugeben das ich seit bestimmt schon 10 Jahren auf bestimmte Abdruckmaterialien festgelegt bin. Da ich bisher auch sehr zufrieden mit diesen Materialien bin, bestand für mich auch keine Notwendigkeit mich näher mit möglichen Alternativen zu beschäftigen. Und es stimmt, je wärmer es ist desto schneller werden die Materialien hart. Manchmal zu schnell. Aber auch bei mir ist es leider schon mal vorgekommen, dass ein Abdruck nicht mehr so ohne weiteres aus dem Mund entfernt werden konnte. ( oft abhängig von der Form der Zähne und den damit bestehenden "unter sich " gehenden Stellen) Um dann nicht mit dem Abdrucklöffel Zähne zu ziehen, wird dieser dann im Mund zersägt und in Einzelteilen entfernt. Dies ist natürlich sehr unangenehm für den Patienten und " wundes Zahnfleisch " danach nicht auszuschließen.
    Ich wünsche Ihnen das die nächsten Behandlungen nicht mehr so eine Tortur werden.
    Viele Grüße
    ThomasB

  3. #3
    anette ist offline Neuer Benutzer Neuer Benutzer
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    Hallo Thomas,

    vielen Dank erstmal für Ihre Antwort.
    Um das Abdruckmaterial noch einmal näher zu beschreiben.Es ist rot und wird vor Ort angerührt und ohne Löffel eingesetzt und riecht sehr stark chemisch vergleichsweise zu riechen bei Fliesenkleber. Dieses Material gibt es wohl schon lange wird aber nicht häufig benutzt.
    Vielleicht können Sie damit was anfangen.
    Die Assistentin wollte mir den Namen nicht nennen.

    MfG
    Anette

  4. #4
    ThomasB ist offline Benutzer Profi
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    Hallo Anette,
    ich vermute bei diesem Material handelt es sich um Palavit G (wird wirklich nicht mehr häufig benutzt). Bei diesem Material handelt es sich um einen Kunststoff welcher mit Pulver und Flüssigkeit angerührt wird und dann unter heftiger Wärmeentwicklung hart wird. Man benutzt dieses Material bei Kieferrelationssicherungen, denn der Kunststoff wird sehr hart und bleibt über lange Zeit formstabil. Man benutzt dieses Material ebenfalls zur Fixierung bei einzel hergestellten prothetischen Arbeiten, welche aber als Ganzes im Mund eingesetzt werden müssen. Aber zur Abformung...? Wenn Palavit G sich wider Erwarten mit den Zähnen zu stark verbindet, oder in "unter sich gehende" Stellen läuft, ist es aufgrund seiner Härte wirklich schwer wieder zu entfernen. Allerdings ist es schön rot, sodass man es eigentlich recht gut wieder herausschleifen (bohren) kann. Und Aufgrund der Härte würde ich es gar nicht erst groß mit einer Zange probieren.
    Aber wie schon gesagt es ist ewig her das ich Palavit G selber angewendet habe, insofern kann ich nicht sagen, was und warum es bei Ihnen schiefgelaufen ist und wie man vielleicht hätte besser reagieren können.
    Ich hoffe nur dass Ihr Zahnfleisch mittlerweile wieder abgeheilt ist und Ihre Zähne sich wieder gefestigt haben.
    Viele Grüße
    ThomasB

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