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Thema: Wurzelbehandlung extrem schmerzhaft, Probleme danach

  1. #1
    Franzi ist offline Neuer Benutzer Neuer Benutzer
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    Standard Wurzelbehandlung extrem schmerzhaft, Probleme danach

    Hallo,
    ich habe vor einigen Monaten eine Wurzelbehandlung gehabt. Diese war ziemlich schmerzhaft und auch bei der dritten Sitzung (bei der meine Zahnärztin meinte, es kann gar nichts mehr weh tun) hatte ich noch Schmerzen und als das Betäubungsmittel mit einem Bürstchen in den Kanal befördert wurde, bin ich fast an die Decke gegangen.
    Der Zahn wurde geschlossen. Seit der Behandlung habe ich permanent ein Ziehen im Zahn, mal stärkert mal schwächer. Seit ein paar Tagen haben sich die Schmerzen verschlimmert und reagiert stark auf Kälte und mechanische Einwirkung. Ich werde wohl nicht um einen weiteren Zahnarztbesuch rumkommen.
    Die Sitzungen waren jedesmal unglaublich schmerzhaft und auch das Betäubungsmittel hat nicht geholfen. Ich habe nun schrecklichen Angst vor einem weiteren Zahnarztbesuch und traue meiner Ärztin auch ehrlich gesagt nicht mehr wirklich über den Weg.
    Woran kann es liegen, dass ich solche Schmerzen hatte, kann meine Zahnärztin da was übersehen haben?
    Ich denke inzwischen ernsthaft darüber nach, mir den Zahn einfach ziehen zu lassen. Obwohl da meine Befürchtung ist, dass das genauso wahnsinnig weh tut und die Betäubung nichts bringt.

  2. #2
    ThomasB ist offline Benutzer Profi
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    73

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    Hallo Franzi,
    manchmal dauert es einfach lange bis ein Zahn bei einer Wurzelbehandlung " Ruhe " gibt. Manchmal tritt das auch nie ein und der Zahn muss einfach gezogen werden. Eine Wurzelbehandlung ist immer nur ein Versuch ein Zahn zu erhalten und gelingt leider nicht immer. An Ihrer stelle würde ich aber die Flinte noch nicht ins Korn werfen, ich würde, sofern noch möglich, den Zahn erst einmal wieder eröffnen, mit einer medikamentösen Einlage, vielleicht unterstüzt durch ein Antibiotika, den ein oder anderen Tag offen lassen, und dann solange immer wieder spülen und mit medikamentösen Einlagen verschließen, bis der Zahn wirklich Ruhe gibt und definitiv verschlossen werden kann. Hier können Kosten entstehen, da dies so nicht den Regeln der Kassenmedizin entspricht, ausreichend, zweckmäßig, das notwendige Maß nicht überschreitend und vor allem wirtschaftlich zu behandeln. Kassenmedizin heißt: dreimal medikamentöse Einlage und dann verschließen, funktioniert dies dann nicht, muss der Zahn raus. Das Entfernen eines Zahnes kann leider immer mal Notwendig werden, denn wie schon erwähnt,eine Wurzelbehandlung ist leider nur ein Versuch den Zahn zu erhalten und klappt auch bei sorgfältigster Vorgehensweise nicht immer. Muss ein Zahn dann entfernt werden, haben wir in der Regel genug Möglichkeiten den Bereich ausreichend zu betäuben, es sei denn es hat sich schon ein eitriger Prozess gebildet. Dadurch könnte leider unser Betäubungsmittel neutralisiert werden. Aber in diesem Fall sollte man sowieso erst über eine Antibiotikatherapie die eitrige Entzündung zurückfahren.
    So wie Sie ihre Behandlung beschreiben gehe ich nicht davon, aus das die Kollegin irgendetwas falsch gemacht hat, aber das A und O einer erfolgreichen Zusammenarbeit ist das Vertrauen. Reden Sie ruhig über Ihre Bedenken mit ihrer Ärztin. Kann dadurch das Vertrauen nicht wieder hergestellt werden sollten Sie sich einen neuen Zahnarzt suchen.
    Ich hoffe ich konnte ein wenig helfen
    Liebe Grüße
    ThomasB

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