Hallo, ich habe eine neue Zahnärztin und bis jetzt immer lt. altem Zahnarzt recht gute Zähne gehabt. Ich bekam immer Zahnstein entfernt und ansonsten war ich (um schlimmeres zu verhindern) jedes Jahr drei mal zur Kontrolle. Die neue Ärztin entdeckte zwei Löcher, und diese wurden nun in zwei Sitzungen mit Zement gefüllt. Weil mein Zahnfleisch angeblich zu stark geblutet hatte konnte keine Kunststofffüllung verwendet werden sondern es musste Zementiert werden ( sagt man das so? ).Nun habe ich zwei neue Termine erhalten ,in drei Wochen, bei dem die Zement-Blomben wieder entfernt werden sollen und ich Kunststofffüllungen erhalte. Meine Ärztin meinte, als ich nachfragte, Nein die Zementfüllungen dürfen auf dauer nicht drin bleiben. Stimmt das ? Oder kann es sein das man mit dieser Art der Behandlung schön verdienen kann? Muss ich bei den neuen Füllungen einen Eigenanteil bezahlen? Ich danke im voraus für Antworten die mir weiter helfen! Gruss Peti
bei Zementfüllungen handelt es sich (neben Amalgam) um die einzige Füllungsart, die eine Krankenkasse bezahlt. Nachteil ist, daß diese Füllung nicht bakteriendicht ist und daher nur eine Haltbarkeit von ca. 2-3 Jahren hat. Danach wird dort wieder neue Karies entstehen.
Eine richtig gute Kunststoff (Composite)-Füllung hält hingegen 10 Jahre und länger, ist durch die Keramikanteile deutlich stabiler und zahnfarben. Da diese Füllung mit dem Zahn verklebt wird, ist sie auch bakteriendicht. Wie Du schon geschrieben hast, konnte diese Füllung bei Dir nicht gemacht werden, weil es zu stark blutete. Voraussetzung für eine gute Compositefüllung ist jedoch absolute Trockenheit am Zahn, sonst hält der Verbund nicht.
Der einzige Nachteil einer Compositefüllung ist, daß das Material deutlich teurer und der Arbeitsaufwand höher ist als bei einer Zementfüllung. Daher erfordert die Compositefüllung eine Zuzahlung, die abhängig von der Größe der Füllung ist. Diesen Mehrpreis wären mir meine Zähne aber allemal wert.