Sehr geehrtes Ärzte-Team,
ich leide seit Geburt an Odontogenesis imperfecta (Ich bin heute 18 Jahre alt). seit einem Jahr mache ich mir nunr Gedanken über eine Behandlung.
Zum Zustand der Zähne: natürlich bereits Abrasionserscheinungen (Zahnlänge um die Hälfte verkürzt, vorne ist das Gebiss über die ersten ~6 Zähne nichtmehr ganz geschlossen (3 mm lücke) die Zähne sind jedoch in einem ganz guten Zustand (müssen/dürfen nicht gezogen werden, nicht irgendwie "verfault" oder ähnliches).
Ich war nun bei 3 Ärzten: 1) Ein Krankenhaus in meiner Nähe
2) Mein normaler Zahnarzt
3)Privatklinik (ZfZ in Wiesbaden)
Jedoch mit unterschiedlichen Meinungen. Die ersten beiden sagen, eine Überkronung hat keinen Zweck, hält maximal 15 Jahre. Ich könne noch einige Jahre (so bis ich 30-40 bin) mit diesen Zähnen leben, dann müssten sie nach und nach gezogen und implantiert werden.
Der Chefarzt der Privatklinik jedoch sagt, nach einer Kieferorthopädischen Behandlung (Korrektur des Bisses) könne man mit Überkronung die Zähne dauerhaft erhalten und sie müssten nie gezogen werden, weil die Abnutzung durch die Kronen komplett aufgehalten wäre.
Nun behaupten also beide Quellen genau das Gegenteil der jeweils anderen. Die einen meinen eine Überkronung sei zwecklos, der andere sagt, dass das das Mittel der Wahl wäre und die Zähne dauerhaft erhalten werden können (unter Kronen) und, dass die Wurzeln erhalten bleiben (befinden sich jetzt zusammen mit dem Kiefer in einem guten Zustand, wie die Röntgenaufnahme gezeigt hat). Ich müsse nur vorher 3 Jahre eine Zahnspange tragen um den Biss zu korrigieren( die hinteren Backenzähne sind nicht ganz gerade, was allerdings nur auf den Röntgenaufnahmen zu sehen ist) und das Kiefergelenk zu schützen (Schwer zu beschreiben, aer er sagte das Kiefergelenk würde mit der zeit Schaden nehmen, weil der Biss eben nicht richtig aufeinander liegt).
Dies macht mich misstrauisch gegenüber den ersten zwrei Quellen, weil die dies nicht erkannt haben. Auch hat sich der Arzt der Privatklinik viel mehr Zeit genommen umfangreiche Bild- und Röntgenaufnahmen zu untersuchen und hat als erster überhaupt das Kiefergelenk untersucht.
Ich hoffe, dass sie mit weiterhelfen können in dieser Zwickmühle zwischen zwei Meinungen. Ich bitte also um kompetenten und fachkundigen Rat. Vielleicht kennen sie ja auch den Chefarzt der ZfZ Privatkliniken, den ich nicht namentlich nennen möchte, und können mir etas über seine Qualifikation sagen, da er so etwas wie eine Koryphäe zu sein scheint.