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Thema: Zyste

  1. #1
    abc1000 ist offline Neuer Benutzer Neuer Benutzer
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    Standard Zyste

    Hallo

    Ich habe über einem Backenzahn eine Zyste. Muss die weg? Oder geht die eventuell auch von alleine wieder weg?

    Danke für die Auskunft.

    abc1000

  2. #2
    Avatar von frank
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    Hallo,

    Zysten an Zähnen gehen in aller Regel nicht von alleine weg und müssen daher chirurgisch entfernt werden.

    Viele Grüße,
    Frank

  3. #3
    abc1000 ist offline Neuer Benutzer Neuer Benutzer
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    wie/warum ensteht eine Zyste im Mund? Ich hatte an dem Zahn vor Jahren eine Wurzelbehandlung.

  4. #4
    Avatar von frank
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    Was ist eine Zyste?
    eine Kieferzyste ist ein Hohlraum im Kieferknochen, der mit Flüssigkeit oder breiigem Inhalt gefüllt und mit einer dünnen Weichteilschicht (sog. Zystenbalg) ausgekleidet ist. Kieferzysten gehen von der Wurzelhaut abgestorbener Zähne (sog. radikuläre Zysten) oder dem die Krone verlagerter Zähne umgebenden Zahnsäckchen aus (follikuläre Zysten). Sie vergrößern sich allmählich. Es gibt auch Zysten, die nicht von den Zähnen ausgehen.
    Bei fortschreitendem Wachstum der Zyste kommt es allmählich zu Auftreibungen des Knochens und zur Verdrängung benachbarter Zähne, von Kieferhöhlen- und Nasenhöhlenwänden. Es können auch Entzündungsprozesse auftreten (infizierte Zyste).


    Operation
    Die Operation, die in örtlichen Betäubung oder in Vollnarkose ausgeführt wird, ist die einzige Behandlungsmöglichkeit.


    Als Operationsmethoden kommen insbesondere in Betracht:
    1. Zystenausschälung (Zystektomie)
    Von einem Schnitt im Mundvorhof aus wird der Knochen über der Zyste abgetragen und der gesamte Zystenbalg ausgeschält. Die Knochenhöhle, in die gegebenenfalls noch Medikamente eingebracht werden, wird durch eine Naht der Schleimhaut verschlossen.
    Der Zahn, der die Zystenbildung verursacht hat, wird entweder entfernt oder durch eine chirurgische Wurzelfüllung mit Wurzelspitzenamputation erhalten. Gelegentlich ist auch die Entfernung benachbarter Zähne nicht zu vermeiden.

    Die Wundheilung ist meist nach 8-10 Tagen abgeschlossen. Je nach Größe der Zyste kann es mehrere Wochen bis Monate dauern, bis die Höhle wieder vollständig mit Knochen ausgefüllt ist. In Ausnahmefällen wird bereits während der Operation körpereigener Knochen in die Zystenhöhle eingelagert.

    2. Zystenfensterung (Zystostomie)
    In bestimmten Fällen, z.B. bei sehr großen Zysten, ist die Ausschälung des ganzen Zystenbalgs nicht möglich. Die Zyste wird dann durch Abtragen der knöchernen Wand zur Mundhöhle hin gefenstert. Damit entfällt der Wachstumsdruck; es baut sich wieder Knochen an und der Hohlraum verkleinert sich.
    Die Höhle wird mehrfach tamponiert, bis die Mundschleimhaut mit der Zystenschleimhaut verwachsen ist. Mitunter muß nach mehreren Wochen in einem zweiten Eingriff der in einer "Resthöhle" verbliebene Zystenbalg ausgeschält werden.

  5. #5
    abc1000 ist offline Neuer Benutzer Neuer Benutzer
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    Danke. Mein Artzt hat vor die zytse unterm mikroskop abzusaugen.

  6. #6
    abc1000 ist offline Neuer Benutzer Neuer Benutzer
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    wenn ich das recht verstanden habe, entscheidet der Arzt, ob ein Zahn erhaltungswürdig ist oder nicht; und die Krankenkasse zahlt nur, wenn der Zahn erhaltungswürdig ist.

    Es geht um den Zahn, der eine Wurzelrespikation braucht und drüber die Zyste hat. Der Zahn soll danach irgendwann eine Krone bekommen.

    Dennoch soll es sich um einen nichterhaltungswürdigen Zahn handeln.

    Wann ist ein Zahn erhaltungswürdig und wann nicht?

  7. #7
    Avatar von frank
    frank ist offline Benutzer Profi
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    Ein Zahn ist solange erhaltenswürdig solange er in einem Zustand ist, bei dem man davon ausgehen kann, daß er noch mehrere Jahre ohne Probleme zu bereiten im Mund verbleiben kann.
    Nicht erhaltenswürdig sind Zähne, die z.B. im tieferen Wurzelbereich frakturiert sind oder die einen hohen Lockerungsgrad aufweisen oder an der Wurzelspitze eine so große Entzündung haben, die man auch mit einer Wurzelspitzenresektion nicht beseitigen kann.
    Wenn ein Zahn noch fest im Knochen steht und entzündungsfrei ist, spricht nichts dagegen, ihn im Mund zu belassen. Mit einer Wurzelfüllung plus Stiftaufbau und anschließend neuer Krone kann er noch lange gute Dienste leisten.

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