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Thema: Entzündung nach Parodontosebehandlung u. Stift in wurzelbeh. Zahn?

  1. #1
    Birgit ist offline Neuer Benutzer Neuer Benutzer
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    Standard Entzündung nach Parodontosebehandlung u. Stift in wurzelbeh. Zahn?

    Hallo und guten Abend,


    Mein Zahnfleisch hatte sich nach einer Parodontosebehandlung und gleichzeitigem Aufsetzen einer provisorischen Brücke, vor 2 Wochen, total entzündet.
    Der behandelnde Arzt ist im Urlaub.

    Nun war ich bei einem anderen Zahnarzt.
    Das Provisorium mußte runter (überstehende Wülste und Zement hatten ständige Reizung verursacht), Zementbrocken wurden aus den Zahntaschen entfernt, das wilde Fleisch beschnitten und die Entzündung behandelt. Es wurde ein neues, besser passendes Provisorium angefertigt. Es liegt viel enger an dem Zahn, hat einen feinen Übergang und keinen "Zementüberschuß". Ein Zahnverband soll nun die Medikamente länger wirken lassen.

    Von einer Parodontosebehandlung hatte ich das Gegenteil erwartet.
    War das nun Pech und kann mal passieren oder läßt es vielleicht doch auf mangelnde Qualifikation in der Parodontosebehandlung schließen (bin leider noch nicht fertig damit)?

    Der heutige Zahnarzt wunderte sich auch, daß bei den 2 wurzelbehandelten abgeschliffenen Zähnen keine Stifte eingesetzt wurden. Er meinte, dadurch würden die Zähne mehr Halt bekommen, zumal durch die große Brücke (7 Zähne) viel Belastung auf die 3 tragenden Zähne zukommen würde.

    Der behandelnde Zahnarzt hatte davon nichts erwähnt.
    Wieder mal Verunsicherung...
    Sollte ich noch Stifte einsetzen lassen, geht es überhaupt nachträglich?

    Viele Grüße,
    Birgit

  2. #2
    Chmielewski ist offline Erfahrener Benutzer Profi
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    Standard

    Liebe Birgit!
    Sie scheinen ja viel Pech zu haben.
    Über die Qualiät der Parodonntosebehandlung kann man schlecht was sagen, die Entzündung wird sicher durch das Provisorium und die Zementreste entstanden sein. Wie Sie es schreiben hört es sich ziemlich dramatisch an. Andererseits können auch schon Entzündungen entstehen, wenn nur kleine Reste des Zements in den durch die Parodontosebehandlung aufgewühlten Taschen versehentlich verbleiben.
    Es ist schwierig hier ein Urteil abzugeben, auch der weiterbedhandende Zahnarzt hätte Sie lieber zu einem Gutachter der kassenzahnärztlichen Vereinigung schicken sollen, als selber eine gutachterliche Äußerung zu machen.
    Einen Stift setzt man nur dann in den Zahn ein, wenn die restliche Zahnhartsubstanz so minimiert ist, dass eine Aufbaufüllung keinen Halt mehr an der Zahnhartsubstanz findet, und noch zusätzlich an dem Stift befestigt werden muss. Der Stift schwächt aber auch noch den Zahn, da noch mehr Zahnhartsubstanz aus den Wurzelkanälen entfernt werden muss. Prinzipiell sollte ein wurzelkanalbehandelter Zahn prothetisch gegen ein Auseinanderbrechen geschützt werden, das bedeutet aber noch lange nicht, das jeder Wurzelkanalbehadelte Zahn einen Stift bekommen muss.

    Wenn Sie mit der Behandlung unzufrieden sind, wenden Sie sich bitte an die kassenzahnärztliche Vereinigung Ihres Bundeslandes (im Internet zu finden) und fragen sie nach einem Gutachter, oder wie Ihnen sonst geholfen werden kann.

    Aber vielleicht sprechen Sie ja vorher noch einmal mit Ihrem Zahnarzt über Ihre Schwierigkeiten. Sie müssen sich bei Ihrem Arzt oder Zahnarzt sicher aufgehoben fühlen, sonst wird das nichts.

    Schöne Grüße Aus Berlin
    Dr. Chmielewski
    Dr. Norbert Chmielewski
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    Tel.: 030 365 40 84

  3. #3
    Birgit ist offline Neuer Benutzer Neuer Benutzer
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    Standard Ist das neue Provisorium Privatleistung?

    Guten Tag Herr Dr, Chmielewski,

    vielen Dank für Ihre Informationen!
    Ich hatte inzwischen ein langes Gespräch mit meinem Zahnarzt.und glaube, daß nun doch wieder eine Basis aufgebaut wurde - wenn die weitere Behandlung auch dem Gesprächsinhalt entspricht (kleine Einschränkung).
    Ohne Wenn und Aber hat er zugegeben, daß die gleichzeitige Behandlung von chirug. PA und Provisorium mit angeklebten dicken Rand plus Zementresten in den Taschen, nicht richtig war.
    Nun hoffe ich, daß sich der Backenzahn beruhigt, die Entzündung zurückgeht und dann endlich nach 7 Monaten mehr oder weniger Schmerzen, Komplikationen etc. endlich die endgültige Brücke eingesetzt werden kann. Ein bißchen Glück gehört auch dazu, die Vorbedingungen sind halt nicht optimal und der Vorgang sehr komplex.

    Ich habe bei meiner Krankenkasse Rat gesucht und nach der Kostenübernahme für das neue Provisorium nachgefragt.
    Vorgang: Zahnartz 1 schleift Zähne ab und macht ein Provisorium, gleichzeitig PA-Behandlung, fährt in Urlaub. Starke Schmerzen und Entzündugen treten danach auf, ich bin 2 x bei der offiziellen Vertretung Zahnartz 2 gewesen - keine Besserung. Er traute sich nicht so recht in die Behandlung seines Kollegen einzugreifen, zumal dieser telefonisch per Fernanweisung die Vorgehensweisen seines Kollegen bestimmt hatte.(Antibiotikum geben...)
    Nach 2 Wochen Schmerzen, MAgenproblemen durch Scherztabletten, Verschlechterung des behandelten Zahnfleisches suche ich Zahnarzt 3 (unabhängig) auf, da ich es unzumutbar finde, den Urlaub von Zahnarzt 1 abzuwarten.
    Nr. 3 behandelt die Entzündung etc. er mußte das Provisorium erneuern. Seitdem meinerseits erhebliche Schmerzreduzierung. Nach seiner Auskunft eine Privatleistung, da ich ja bei Kollege 1 in einem Behandlungsvertrag bin.

    Nachfrage bei der Kasse. Auch hier hat leider inzwischen das Call-Center Einzug erhalten. Fachliche Laien versucht man einen komplexen medizinischen Sachverhalt zu schildern. Die müssen sich Rat bei der Fachabteilung holen und rufen dann zurück.Ein direktes Gespräch mit einem kompetenten Sachbearbeiter ist nicht möglich. Das Ganze ist sowas von paradox und gleicht einer "stillen Post".
    Ich erhalte einen Rückruf mit der Antwort: ich hätte mit Zahnarzt 1 einen Behandlungsvertrag und wenn Zahnarzt 3 ein neues Provisorium anfertigt wäre dies meine Sache, Privatleistung. Schließlich hat Zahnarzt 1 eine Gewährleistung von 2 Jahren und diese Zeit muß ich ihm geben, damit er die Chance hat nachzubessern
    Mein Einwand: ich war 2 x bei der Vertretung zwecks "Nachbesserung", ohne Erfolg. Weiter sei es mir nicht möglich, meinen Zahnarzt im Ausland aufzusuchen, außerdem wäre es bei akuten Schmerzen und Entzündung unzumutbar ggf. bis zu 2 Jahren durchzuhalten und eine extreme Verschlechterung meines Gesundheitszustand nebst Schmerzen in Kauf zu nehmen.
    Einwand zählt nicht. Diese Information und Aussage meiner Krankenkasse empfinde ich als menschenverachtend!
    Meinen Zahnarzt habe ich gefragt ob er die Kosten übernimmt, er meint die Kasse müsse das machen. Und wieder stehe ich zwischen 2 Stühlen.
    Er hat dann aber vorgeschlagen, ich bezahle, gebe ihm die Rechnung, er reicht sie mit entsprechender Begründung ein und ich müßte das " eigentlich" erstattet bekommen.
    Hierzu möchte ich, hoffendlich ein letztes Mal, Ihre Meinung hören.
    Wie sollte ich vorgehen.
    Viele Grüße
    Birgit

  4. #4
    Chmielewski ist offline Erfahrener Benutzer Profi
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    Hi Birgit!
    Dank Ulla Schmidt und den Fachidioten da oben steuern wir immer mehr dem sozialistischen Versorgungsmodell im Gesundheitswesen entgegen. für den Patienten initeressiert sich kein Mensch, aber die Statistik muss stimmen.

    Jetzt aber zu Ihrem Provisorium. Der Vorschlag die Kosten für das neue Provisorium zu übernehmen ist Okay. Über die anderen Möglichkeiten zu diskutieren bringt nicht viel, da wir keinen "Leuchten" ja sowieso nichts ändern können.
    Ich wünsche Ihnen mit Ihrer neuen Brücke viel Glück.
    Mit lieben Grüßen aus Berlin
    Dr. Chmielewski
    Dr. Norbert Chmielewski
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  5. #5
    Chmielewski ist offline Erfahrener Benutzer Profi
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    Hi Birgit
    Ich habe mir Ihren Brief noch einmal durchgelesen. Ich habe Sie so verstanden, dass Sie die Rechnung von Ihrem Zahnarzt erstattet bekommen, und er sich um das Weitere kümmert. So würde ich das machen. Wenn dem so ist, ist das in Ordnung. Wenn nicht, reden Sie noch einmal mit dem Kollegen.
    Mit freundlichen Grüßen aus Berlin
    Dr. Chmielewski
    Dr. Norbert Chmielewski
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  6. #6
    Birgit ist offline Neuer Benutzer Neuer Benutzer
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    Standard Ich soll bezahlen....

    Guten Tag Herr Dr.Chiemlewski,

    so wie Sie es machen würden fände ich es auch ok.
    Ich habe meinen Zahnarzt allerdings nicht ganz so verstanden, werde das aber nochmal abklären.

    Vor der "Notfallbehandlung" bei Zahnarzt 3, hatte ich den Zustand des Provisoriums und des Zahnfleisches recht gut fotografiert und diese Fotos auch meinem Zahnarzt gezeigt.
    Jetzt hat er mir eröffnet, daß er nochmal die Übergänge abschliefen will, das wäre alles noch nicht so wie es sein müßte - und auch an das Zahnfleisch will er nochmal ran Es kann also wieder nicht die Brücke eingesetzt werden.

    Vor dem Urlaub waren die Zähne fertig beschliffen, ein Abdruck für den Techniker gemacht, und er hatte er die Brücke schon in Auftrag gegeben (ich hatte den Auftrag aufgrund der starken Schmerzen und Beschwerden gestoppt). Anscheinend habe meine Fotos bei ihm dazu beigetragen, seine Arbeit kritischer zu sehen.
    Für mich heißt das wieder Schmerzen bis zum an die Decke gehen, da der Backenzahn sich nicht betäuben läßt. Weiter über Wochen permanente starke Schmerzen, Schmerztabletten, Magenprobleme ..und die dann wieder offene Frage: beruhigt sich der Zahn, bzw. Nerv noch einmal?

    Auch habe ich das Gefühl, daß der Zahnarzt es inzwischen bereut, die Behandlung übernommen zu haben. Ich war ja gerade wieder da und hab dann gehört wieviel Aufwand das für ihn Alles ist (Kosten) u.s.w. "viele Zahnärzte würden das gar nicht machen".
    Leider ist nun wieder nicht ein Ende in Sicht und die Nerven liegen allmählich blank

    Viele Grüße
    Birgit

  7. #7
    Chmielewski ist offline Erfahrener Benutzer Profi
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    Hi Birgit!
    Sicherlich kann ich Ihre Ängste vor den Schmerzen verstehen, aber und das ist auch mir schon passiert, manchmal ist der Abdruck von den Zähnen nicht so geworden wie wir uns das wünschen. Oft sieht man das erst, wenn der Abdruck mit Gips ausgegossen worden ist. Das liegt daran, das es auf Grund von Entzündungsreaktionen des Zahnfleisches zu Blutungen gekommen ist und der Abdruck deshalb nicht so gut ist. Diese Blutungen kommen daher, dass der Patient seine Zähne nicht so gut gepflegt hat, und es deshalb zu Parodontose gekommen ist.
    Wenn wir Zähne verlieren,und diese durch Brücken ersetzt werden müssen, liegt es auch daran,falls kein Unfall vorliegt, dass wir uns vorher nicht genug um unsere Zähne gekümmert haben.

    Natürlich gibt man dann so eine Brücke in Auftrag, aber das bedeutet nicht, das diese Brücke auch auf dem 1. Abdruck gefertigt wird. Wenn wir unserer Arbeit kritisch gegenüber stehen und eine gute Arbeit abliefern wollen, muss der Abdruck wiederholt werden. Der behandelnde Kollege nimmt sich Zeit für Sie, um Ihnen eine gute Arbeit in den Mund zu setzen.

    Manchmal funktioniert der schnellste Weg zum Zahnersatz nicht reibungslos, dann muss eine Arbeit widerholt oder der Therapieweg geändert werden.

    Wissen Sie Birgit, es ist schwer Position zu beziehen, natürlich ist bei Ihnen in der gesamten Behandlung etwas schief gelaufen, aber so etwas kann passieren. Manchmal beschreiben die Patienten den Verlauf auch schlecht, oder benutzen Fachbegriffe die nicht zutreffen.
    Vielleicht sollte man sich bei Ihnen dazu entscheiden den Abdruck erst dann zu machen, wenn das Zahnfleisch ausgeheilt ist. Aber ich sehe den
    klinischen Zustand nicht, und kann deshalb auch keine eindeutige Positon beziehen.

    Die Wiederholung des Abdrucks ist jedenfalls ein Ausdruck dafür, das sich der Kollege Mühe gibt, Ihnen eine gute Arbeit einzugliedern.

    Mit lieben Grüßen aus Berlin
    Dr. Chmielewski
    Dr. Norbert Chmielewski
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  8. #8
    Birgit ist offline Neuer Benutzer Neuer Benutzer
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    Standard Backenzahn ziehen, Implantate oder Wurzelbehandlung?

    Guten Tag Herr Dr. Chiemlewski,

    nun bin ich doch mal wieder hier...
    Der Backenzahn unter der provisorischen Brücke kommt seit 7 Monaten nicht zur Ruhe.

    Mein Zahnarzt wollte mich heute zuerst zwecks Wurzelbehandlung überweisen, änderte im Gespräch seine Meinung und überwies mich zu einem Kiefernchirurgen um den Zahn zu extrahieren und 2 Implantate einsetzten zu lassen. Ein Rutsch, Vollnarkose - und dann wären die Vorbedingungen für die Brücke (z.Zt. 7 Zähne, 3 Pfeiler) insgesamt auch besser.

    Ich glaube, er hatte bemerkt, daß ich mit den Nerven am Ende bin und mich auf eine Wurzelbehandlung, nicht mehr einlassen mag. Deshalb sein Umschwung. Habe sehr große Angst aufgebaut, da Betäubungen nicht wirken und der Zahn extrem schmerzempfindlich ist..
    Seit heute nachmittag überlege ich aber wieder hin und her ob ich mich nicht doch einer Wurzelbehandlung unterziehen sollte. Der Zahn ist grundsätzlich erhaltungswürdig und vor ein paar Monaten hätte ich das auch noch "locker weggesteckt". Nur die ständigen Schmerzen und Komplikationen, die es schon gegeben hat, zermürben!!!
    Bei meinem "Glück" kann ich mir auch nicht vorstellen, daß Implantate komplikationslos einwachsen - und auch eine Vollnarkose geht irgendwann zu Ende...
    Was würden Sie mir raten?

    Im Internet habe ich nach Endontologen gesucht, da gibt es "Master of Science" oder "zertifizierter Endontologe" u.s.w., welcher Begriff steht für die qualifizierteste Ausbildung?

    Ich hoffe, Sie können mir nochmal weiter helfen.
    Viele Grüße,
    Birgit

  9. #9
    Chmielewski ist offline Erfahrener Benutzer Profi
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    Hallo Birgit!
    Zuerst zu Ihrer zweiten Frage.
    Es fing mit dem „allgemeinen Zahnarzt“ an. Dieser Zahnarzt machte früher alles. Dann kam die
    Bezeichnung „Kieferorthopäde“ und „Oralchirurg“ dazu. Das waren überwiegend universitäre Ausbildungen. Jeder Zahnarzt hat sich in seinem Berufsleben aber auch fortgebildet, je nach seinen Neigungen und Bedürfnissen.
    Dann kam der Konkurrenzdruck und jeder wollte jedem zeigen wie gut man ist und es kam die Bezeichnung „Tätigkeitsschwerpunkt“ dazu.
    Dann kamen einige pfiffige Zahnärzte auf die Idee und sagten: „Wir sind Spitze“ und die Kollegen können von uns gegen Entgelt etwas lernen. So bildeten sich verschiedene private Organisationen, die für jedes Fach z.B. Endodontologie eine Fortbildungsreihe entwickelten, die mit einer „Zertifizierung“ endete. Nun gibt es aber z. B. für das Fach Endodontolgie verschiedene Organisationen mit unterschiedlichen Inhalten.
    Dann kamen wieder einige pfiffige Zahnärzte auf die Idee und sagten: „Wir sind noch besser“ und entwickelten in Ihren privaten Organisationen den privaten Weiterbildungsweg „Master of Sience“. Hier muss man als Zahnarzt noch mehr bezahlen und ist dann am Ende z.B. „Master of Sience in Endodontologie“. Auch hier gibt es verschiedene private Organisationen.
    Wenn Sie einen erfahrenen Zahnarzt haben der „zertifiziert“ ist und sich weitergebildet hat, man muss sich weiterbilden, um die „Zeritfizierung“ aufrecht zuhalten, sind Sie in guten Händen. Der „Master of Sience“ ist ebenfalls gut. Aber es kommt immer auf den Inhalt, also auf den Zahnarzt, an, wie gut er ist, nicht auf „Zertifizierung“ oder „Master of Sience“.
    Jetzt zu Ihrem medizinischen Problem: 3 Pfeiler und 4 zu ersetzende Zähne, also eine 7 gliedrige Brücke, ist schon ziemlich „heavy“ also gewagt. Auch wenn Sie keine Probleme an den Restzähnen haben wäre hier die Implantatversorgung, wenn möglich, auf lange Sicht die sinnvollere Lösung.
    Die andere Alternative ist die Wurzelkanalbehandlung des letzten Backenzahns beim Endodontologen, diese müssten Sie evtl. selbst bezahlen, und dann trotzdem die Implantatversorgung. Diese müsste dann aber so aussehen, das die Versorgung auch ohne den dann wurzelkanalbehandelten Zahn Bestand hat.
    Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben und verbleibe
    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. Chmielewski
    Dr. Norbert Chmielewski
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