Hallo Forum,
Ich werde etwas ausholen müssen:
Ich habe nun eine Mehrjährige Zahnarzt-Odyssee hinter mir. Alles begann vor ca. 2 Jahren mit einer verschleppten Kariesbehandlung in einem Backenzahn (Ich kenne den Fachterminus nicht, es war der dritte Zahn von links oben (Ich habe sehr schlechte Erfahrungen mit Zahnärzten gemacht und bin deshalb irgendwann einfach nicht mehr hingegangen, was sich nun gerächt hat).
Jedenfalls mündete das ganze vor zwei Jahren in einer Wurzelbehandlung, die mir aber nur bedingt linderung verschaffte. Nach einem Zahnarztwechsel (zu dem Zeitpunkt dauerte die Wurzelbehandlung bereits drei Monate) wurde mir eine Wurzelspitzenresektion nahe gelegt. Diese ließ ich zeitnah (in derselben Woche) bei einem Kieferchirurgen durchführen. Seitdem habe ich auf der linken Seite ständig starke Schmerzen, die sich vom Muskel (direkt am linken Kiefergelenk) über die gesamte linke Wange in die Schläfe und ins Auge ziehen. Das geht regelmäßig so weit, dass meine Nase linksseitig komplett zugeschwollen ist und ich nicht mehr in der Lage bin, still zu liegen oder zu sitzen. Ich muss mich bewegen und kann oft kaum, sprechen, weil es einfach zu weh tut. Mein neuer Zahnarzt führte dies auf eine eventuell misslungene Wurzelspitzenresektion zurück( Er hatte auch andere Ideen, z.B. bekam ich eine Knirscherschiene, die ich seitdem jede Nacht trage), worauf der betreffende Zahn extrahiert wurde. Zur Nachsorge wurde ich dann abermals an einen Kieferchirurgen überwiesen, der mich auch, meinem laienhaften Empfinden nach, gut versorgt hatte. Danach hatte ich einige Zeit Ruhe. Seit ca. zwei Wochen allerdings melden sich sämtliche Symptome mit aller Härte zurück. Ich schlafe nicht mehr durch, weil ich beinnahe jede Nacht von entsprechenden Schmerzen geweckt und wach gehalten werde. Ich therapiere mich selbst mit Schmerzmitteln wie Ibuprophen und Novalminsulfon. Die Beschwerden haeb ich auch immer wieder bei meinen Zahnärzten (Gemeinschaftspraxis) vorgestellt. Ich werde dort auch sehr ernst genommen, nur helfen kann man mir nicht.
Ich habe gelesen, dass solche Beschwerden auch aus früheren Kieferorthopädischen Behandlungen (wie meiner, einhergehend mit Extraktionen von Backen- bzw. Weisheitszähnen, Einsatz eines Headgear- Aktivators, etc). Gerade heute habe ich von "Triggerpuntken" gelesen, die diese Schmerzen auslösen können.
Bitte, ich brauche Hilfe. Ich habe diese Schmerzleiden satt. Das ganze zieht sich jetzt über die beschrieben Zeitspanne und ich kann einfach nicht mehr. Mein Studium beginnt darunter zu leiden, weil ich auf Grund des zwangsläufig eintretenden Schlafmangels einfach nicht mehr die Konzentration aufbringen kann, an drei Veranstaltungen pro Tag sinnentnehmend Teil zu nehmen. außerdem habe ich Angst, irgendwann einen Schmerzmittelkoller zu kriegen. Ich habe heute Nacht (04:00 Uhr) 1200mg (!) Ibuprophen in Form von Ibu600 Tabletten eingenommen. Trotzdem hatte ich die ganze Nacht Schmerzen, die erst gegen 8:30 Uhr abklangen und mal wieder eine Art Muskelkater hinterließen.
Paracethamol nehme ich garnicht mehr, weil sie keine Wirkung mehr zeigen.
Wenn mir jamnd helfen kann oder auch nur einen Recherchevorschlag für mich hat, den ich mit zum Zahnarzt nehmen kann, dann bin ich für jede Antwort dankbar.
Bless!
..Stolt



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