Sie sind hier: Startseite
Evaluation der mechanischen und chemischen Kontrolle des dentalen Biofilms bei Patienten mit Down-Syndrom Drucken
Dienstag, den 22. September 2009 um 13:44 Uhr

Ziel

Bewertung der mechanischen und chemischen Kontrolle des dentalen Biofilms bei Patienten mit Down-Syndrom bei Verwendung experimenteller Zahnputzmittel.

Material und Methoden

Vierzig institutionalisierte Kinder zwischen 7 und 13 Jahren in der Wechselgebissphase nahmen an dieser Studie teil. Eine experimentelle cross-over blinde klinische Studie wurde verwendet, mit folgenden Protokollen: fluoridierte Zahnputzmittel (Protokoll G1); fluoridierte Zahnputzmittel und Chlorhexidin (Protokoll G2); fluoridierte Zahnputzmittel und chlorhexidine und Färbetablette (Protokoll G3); und fluoridierte Zahnputzmittel und Färbetablette. Jede experimentelle Phase dauerte 10 Tage mit einer 15 tägigen Auswaschung. die Auswertungsparameter waren Plaque Index und Zahnfleischbluten.

Ergebnis

Die anfänglichen klinischen Konditionen jeder Phase waren ähnlich. Statistische Differenzen (P < 0,001) wurden für die klinischen Konditionen vor und nach der Behandlung beobachtet. Die Zahnputzmittel mit Färbemittel, ungeachtet ihrer Assoziation zu mit Chlorhexidin, produzierten eine grössere Reduktion des Plaque Index. Beim Zahnfleischbluten produzierten das Zahnputzmittel mit Erythrosin und das eine mit Chlorhexidin ähnliche Ergebnisse. Das Zahnputzmittel mit Assoziation von Erythrosin und Chlorhexidin ergab die besten Ergebnisse.

Schluss

Unter Verwendung dieser Verfahren kann man darauf schliessen, dass die Kombination von Fluor, Erythrosin und Chlorhexidin in einem Zahnputzmittel sinnvoll für die Kontrolle des Biofilms und die Reduktion des Zahnfleischblutens seien kann. Community Dentistry and Oral Epidemiology Volume 37 Issue 5, Pages 463 - 467